Über den Autor

Michael Schäfer

Ursprünglich aus dem kaufmännischen Bereich stammend, später mit Ausbildung zum Fachinformatiker und Entwickler für Webanwendungen. Seit ein paar Jahren mit eigener Agentur selbständig, auch als freier Autor unter anderem für ComputerBase.de tätig. Nach diversen Beiträgen auf PROMOBRICKS seit Herbst 2019 Gründer von JUST BRICKS.

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4 Kommentare

  1. 1

    Sebastian

    Zum Punkt warum jetzt, es sind wohl einzig die Schnittpunkte im Sortiment bei Wange sind es eben die Architecture Sets bei Qman waren es die City Sets.
    Bei Cobi ist es halt so das man da keine Überschneidungen hat, es gibt ja das Gerücht das Cobi deshalb ihre City Serie mehr oder weniger eingestampft hat. Interessant wäre es gewesen wen Cobi bereits ihre “Modellautos 1:12” auf dem Markt gehabt hätte oder ihre schon oft (gerüchtehalber) erwähnten Gebäude.

    Ich würde vermuten Lego versucht gerade andere Weg zu finden die Konkurrenz auszubremsen, das Thema Minifigur dürfte zumindest bei den Bekannten Marken durch sein, jetzt muss man schauen wo kann man als Lego noch ansetzen.
    In dem Fall dürften sich Antrag auf Beschlagnahmung und das zurückziehen des Schutzrechts einfach überschnitten haben.

    Interessant dürfte aber auch hier sein woher bezieht Lego sein Infos zu den Containern oder sind das Blanko Anträge so nach dem Motto jeder Container der an oder von Firma XY kommt ist zu kontrollieren?

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  2. 2

    Die Rabenfrau

    Lego hat Angst und ihnen schwimmen langsam aber zunehmend die Felle davon.
    Mehr und mehr Konkurrenzunternehmen drängen auf den Klemmbaustein-Markt, und es wird immer bekannter, dass es neben Lego auch noch andere gute Hersteller von Klemmbausteinen gibt, denn gute Nachrichten verbreiten sich im Internet fast so schnell wie schlechte. Und viele dieser Konkurrenzfirmen bieten ihre Modelle zu konkurrenzlos guten Preisen an. Dass Lego darüber kaum glücklich sein kann, muss man wohl niemandem erklären. Und es sind schon lange keine Firmen mehr, die – wie z. B. Lepin seinerzeit – mit schlechten Plagiaten von Lego-Sets daher kommen. Wenn auch bei einigen der Konkurrenten die Qualität von COBI nicht erreicht wird, so sind die chinesischen Produkte doch nicht mehr so arg weit von der Lego-Qualität entfernt.
    Lego wird zudem immer teurer, entwickelt sich mehr und mehr zu einem Spielzeug der Besserverdiener, während gleichzeitig verstärkt Qualitätsprobleme auftreten, und verschreckt damit immer mehr Kunden. Und gerade Familien, die sich das teure Lego-Produkt schlicht nicht mehr leisten können, wandern verstärkt zur Konkurrenz ab. Zum Beispiel zu Qman, mit seinen wirklich sehr schön gemachten Sets, die (fast) immer ohne die häßlichen Aufkleber auskommen, die Lego so inflationär benutzt, denn Qman ist bei annähernd gleicher Qualität um ein Vielfaches preiswerter als Lego und bietet deutlich mehr, für weniger Geld.
    Statt jedoch mit guten, tollen Produkten zu wirklich fairen Preisen von sich reden zu machen, und so zu zeigen, wir sind sehr viel besser als die Konkurrenz, fällt Lego (fast) nur noch mit Abmahnungen, Klagen und der Beschlagnahme von Ware auf. Das trägt nicht dazu bei, das Firmenimage aufzupolieren – ganz im Gegenteil. Das positive Image, das Lego einmal hatte, schwindet zunehmend, und ich habe in meinem Umfeld von vielen Menschen, die immer gerne Lego gekauft haben, gehört, dass sie nicht länger bereit sind, ein Unternehmen mit dem Produktkauf zu unterstützen, dass sich so verhält, wie es Lego aktuell tut.
    Vielleicht sollte man in Dänemark mal darüber nachdenken, wie sinnvoll es wohl ist, so zu handeln, wenn man seine Kunden an das Unternehmen binden will.

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  3. 3

    Bernhard Dresbach

    Und wieder einmal geht es nur um den Preis, den Mamon, den Geiz. Wir bekommen dieses und jenes in diesem oder jenem Land, Autokratie hin oder her, aber billiger bei gleicher Qualität.
    Dazu ist zu bemerken:
    1. ist die Qualität nur scheinbar gleich, denn zu Qualität gehören auch soziale Situation der Arbeitnehmer, ihre angemessene Bezahlung und Arbeitssicherheit wie auch Umweltschutz. Von Farbe verdreckte Flüsse und/Grundwasser braucht niemand.
    2. ist es für den Einzelnen von emanenter Wichtigkeit, dass er sich in einer freiheitlichen demokratischen Grundordnung, zu der auch die bedingungslose freie Meinungsäußerung zählt, bewegt.
    3. Die vorgenannten Merkmale bedingen nun einmal höhere Kosten und damit auch höhere Preise. Wir bemerken doch gerade am eigenen Leib (Gas, Öl, Kohle), wohin das führt, wenn man Autokraten (Diktatoren) und seien sie auch noch so kleinwüchsig, zuviel wirtschaftliche Macht zukommen lässt.

    Von den Umsätzen der Fa. Qman landet sicher nicht wenig in der chinesischen Kriegskasse. Einen Flugzeugträger haben sie ja schon mit unserem Geld bauen können.

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    1. 3.1

      Michael Schäfer

      Sorry, aber das kann so nicht stehen gelassen werden.

      1. Lego lässt ebenso in China herstellen – zu sicherlich gleichen Bedingungen. Warum nur? Die Personalkosten dürften dabei eine große Rolle spielen, denn sonst könnte man auch in Europa bleiben und hätte kleinere Transportwege. Und nein, das Lego in China nur für den chinesischen Markt herstellt, ist ein Märchen. Dass es anders ist, lässt sich auf jeder Set-Verpackung prüfen.

      Warst Du schon einmal in China? Hast Du Dir die Fabriken angeschaut? Mit den Arbeitern geredet? In China mag sicherlich vieles noch Verbesserungswürdig zu sein – aber ein Billiglohnland ist China schon lange nicht mehr. Auch dort wächst der Wohlstand. Und es ist ja nicht gerade so, dass China keine Umweltgesetze hat.

      2. Das ist genau das, was ich immer gerne als “deutsche Arroganz” bezeichne – die eigene Werte- und Moralskala auf andere Länder übertragen. Ja, dort ist noch einiges im Argen, keine Frage. Auf der anderen Seite sehen die Menschen dort viele Dinge anders. Uns ist hier die Überwachung ein Dorn im Auge – in China sehen viele Menschen das positiv. Dort gibt es Orte, in denen sich früher Frauen im Dunkeln nicht auf die Straße getraut haben – jetzt tun sie es, weil sie wissen, dass, wenn etwas passieren sollte, innerhalb von 30 Sekunden die Polizei da wäre. Die verstehen überhaupt nicht, wie wir in Europa ins darüber aufregen können. Auch sehen sie, dass mit der Regierung der Wohlstand wächst – was für sie dem Anschein nach wichtiger ist.

      3. Also bitte. Die chinesischen Hersteller kaufen das Granulat oftmals auch bei deutschen Firmen (Bayer, BASF), aber auch bei asiatischen – am Ende aber die gleichen Hersteller, bei denen auch Lego vieles einkauft. Und noch mal die Frage: Warum lässt Lego in China fertigen? Ich bekomme bei manchen Herstellern die gleiche Qualität wie Lego zum halben Preis (siehe Happy Build – Music Store). Du willst also allen Ernstes erzählen, dass der doppelte Preis nur wegen dem Personal und der Rohstoffe zustande kommt? Da kann ich nur erwidern, dass Aufkleber sicherlich auch günstiger herzustellen sind als Drucke – welche bei den meisten alternativen Herstellern in deutlich höherer Zahl vorhanden sind.

      Zum letzten Absatz: Wirklich jetzt? Kannst Du das belegen? Nein? Warum wundert mich das jetzt nicht?

      Ich hoffe Du bist bei Elektro- und IT-Artikeln genauso konsequent – oder was meinst Du, wo die Geräte gebaut werden, die Du gerade nutzt? Wie viele Flugzeugträger haben “wir” der USA schon durch den Kauf entsprechender Produkte “bezahlt”?

      Sorry, für mich alles nur krampfhaft gesuchte Argumente, um gegen die Alternativen zu schießen.

      Mal ganz davon abgesehen, dass Dein Kommentar mit dem Artikel nun mal gar nichts zu tun hat.

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